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21.07.06 - Ansbach |
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Blau: Melanie, Schwarz: Tina, Grün: Nicky, Rot: Jacki
Wir schreiben den 20. Juli 2006. Ungewöhnlicherweise begann das Abenteuer diesmal an einem Donnerstag. Das hieß für mich 2 Urlaubstage opfern. Ach, was macht man nicht alles. 
Jaqueline und ich (Melanie) trafen uns um zirka 8 Uhr Morgens am Bahnhof um dort unsere Reise anzutreten. „Früher“ sind wir nämlich immer mit dem Zug gefahren, bevor wir die zwei Mädels aus W. Nea näher kennen gelernt haben. 
Nach der 7-stündigen Fahrt angekommen, und nur einmal einen Anschlusszug verpasst , haben wir uns erstmal verzweifelt auf die Suche nach unserer Unterkunft gemacht, die gar nicht so leicht zu erreichen war. *g* Völlig fertig und außer Atem haben wir dann endlich den Gipfel des Berges – nein, das war KEIN Hügel mehr – und unsere Ferienwohnung erreicht. (Ich darf an diese eine Bruchbude erinnern??? )Und die wirklich nette Dame, der das Haus gehörte, fragte uns, warum wir vorhin, als wir sie angerufen und nach dem Weg gefragt haben *gg*, nicht gesagt haben, dass wir zu Fuß unterwegs sind, sie hätte uns ja selbstverständlich mit dem Auto vom Bahnhof abholen können. *grrr* Nunja, wir haben es wie man sieht überlebt.
Dann haben wir erstmal unser Zimmer bezogen, den ganzen (unnötigen?) Ballast abgeworfen und dann – sind wir den doofen Berg wieder runterspaziert. *g*
Wir haben uns mit ein paar Freunden getroffen, die auch zum Konzert gekommen sind, und sind ein wenig durch Ansbach gelaufen. Bei so einem wunderschönen Wetter, wie es damals war, macht sogar spazieren gehen Spaß *g* - solange man keine Berge hochkraxeln muss. *g* Ja, ich glaub das wars auch schon so ziemlich vom Donnerstag, denn da wir ziemlich müde von der Reise waren, sind wir vergleichsweise „früh“ ins Bett gegangen. (Also auf Deutsch gesagt ein Weilchen vor 4 oder 5. *g*)
Ach ne, da fällt mir doch noch was ein. *gg* Also, wir sind gerade Richtung Martin-Luther-Platz gegangen, weil wir uns den Platz ansehen wollten, denn wir waren neugierig, wie weit sie mit der Bühne schon sind. Kurz bevor Jaqueline und ich beim Durchgang zum Platz waren, hörten wir auf einmal eine Stimme, eine singende Stimme. Edit Jacki: Das war schon auf dem Nachhauseweg.*haha*(Bzw. wir dachten, dass wir eine gehört hätten. ) Wir haben uns beide angeschaut und dachten, da macht irgendjemand schon einen Soundcheck oder sowas. Wir waren uns sicher, dass wir etwas gehört hatten und leicht aufgeregt beschleunigten wir unsere Schritte um schneller zum Platz zu gelangen und ja nichts zu verpassen. *g* Als wir den Platz erreicht hatten, blieben wir auf einmal stehen und kamen uns vor wie zwei begossene Pudel. Da war nämlich nichts. Rein gar nichts. Niente. Also die Bühne schon *g*, aber sonst niemand, vereinzelt liefen ein paar Leute rum, aber sonst war der Platz eher ziemlich verlassen. *g* …Ein paar Minuten später setzten wir uns dann auf eine Bank, genossen das schöne und warme Wetter und …zweifelten ernsthaft an unserem Verstand… 
Natürlich mussten wir uns am Donnerstag auch noch um was zu Futtern kümmern und somit haben wir – wie konnte es anders sein – vorher die Pizzaria besucht, die auf dem Weg – Berg – zu unserer Unterkunft war. Lecker wars, und der italienische Kellner war sogar echt, also echt italienisch. 
Auf dem Nachhauseweg vom Martin-Luther-Platz begann es dann ganz plötzlich fürchterlich zu regnen und es schüttete wie aus Kübeln. *g* Aber eigentlich machte uns das nicht wirklich was aus. *g* Im Gegenteil, wir machten uns einen riesen Spaß daraus und liefen lauthals singend zur Ferienwohnung zurück. *gg* Also so laut hab ich auch schon lange nicht mehr gesungen *g*, ich glaub noch nie, außer jetzt immer bei KMO, aber da hört man uns zum Glück nicht. *gg* Oder??
Nach nächtlichen Gesangsübungsstunden wachten wir dann am Morgen, ich schätz mal so um 9 war es, dank Wecker *g* auf, zogen uns an, machten uns auf den Weg zum Marktplatz, legten einen kurzen Stopp bei einem Mini-Supermarkt ein, um uns für den Rest des Tages mit Futter zu versorgen *g* und warteten dann seit zirka halb 11 (!!) am Vormittag auf das Konzert. Ja, wir sind bescheuert. Aber was sollten wir sonst den ganzen Tag machen, wenn wir schon extra einen Tag früher angereist sind?!? *gg* Und als kleine Verteidigung: wir waren nicht lange alleine beim Warten, es dauerte nämlich nicht lange, bis noch ein paar so Verrückte wie wir auftauchten. 
Das Tolle war, dass es wirklich ein wunderschöner Tag war, die Sonne schien, es war heiß und das Café am Marktplatz hatte leckeres Eis. Und mit der Zeit trudelten immer mehr Leute ein, die wir kannten und gesellten sich an unseren Tisch. So vergingen auch die Stunden bis zum Nachmittag (einigermaßen *g*) schnell.
Die nächste „Action“ kam dann so gegen halb 2, da fuhr nämlich ganz überraschend ein schwarzes (oder war es dunkelblau? *g*) Auto vorbei und Jacki meinte auf einmal: „Da sitzt Nevio drin!“ Ich hab ihr nicht geglaubt und zu ihr gemeint, sie sei verrückt und dass der da doch nicht einfach vorbei fährt, wenn da schon so viele Leute sind. Tja, ich wurde eines Besseren belehrt, denn sämtliche Leute, die im Café saßen und am Platz verstreut waren, sprangen von ihren Sesseln auf, ließen ihre Getränke stehen und stürmten auf den armen Kerl zu. Und, wie sollte es anders sein, wir machten auch mit. *g* Hallo sagen, Fotos, Autogramme,… das ganze Programm. Nachdem sich Nevio dann wieder in Sicherheit gebracht hatte , machten wir es uns wieder gemütlich und setzten unsere Warterei fort. *g*
Tagsüber wurde inzwischen am „Ende“ des Platzes, bei den Kirchen, ein Gitter aufgestellt, da wo dann der Einlass sein würde. So um halb 5 begannen Knock Me Out und Nevio einen kleinen Soundcheck zu machen, und ich muss sagen, Soundchecks machen Spaß und sind voll interessant. *g* Und das Coole an diesem Soundcheck waren zB die „Outfits“ der Musiker. Ich glaube man merkt, dass Sommer war. Edit Tina: Gott Kapfi, extremst ..... geil!!!!
Edit Jacki: *umfall* Dieses Styling...*grrr**haha*

Um zirka halb 6 übereilte uns ein Hauch von „Panik“, denn der Platz war schon ziemlich voll und keiner wusste so recht, wie das mit dem Einlass funktionieren sollte. Denn es standen ja schon alle vor der Bühne, würden die alle wieder rausgeschmissen werden? Durfte man sich seinen Platz behalten? (Für den man schon viiiiele Stunden da stand und einem die Füße weh taten? ) Sicherheitshalber haben wir uns dann dafür entschieden, draußen vor dem Eingang zu warten und eventuell einen Platz in der 5. Reihe in Kauf zu nehmen. Denn wenn wir noch länger gewartet hätten und dann rausgeschmissen worden wären, hätten wir uns ganz hinten anstellen müssen und ich möchte nicht wissen, wo wir dann gestanden wären. *gg* Jedenfalls standen wir dann außerhalb des abgesperrten Platzes, ziemlich nah am Eingang, als Alisa, eine Freundin, die wir in Ansbach das erste Mal getroffen haben, nach einer Weile einen Anruf von ihrer Mutter bekam. Diese meinte, dass sie noch drinnen im Café sitzt und die Leute, die jetzt noch drinnen im Café sitzen und ihre Eintrittskarte herzeigen, nicht mehr rausgeschickt werden. Da war sie, unsere Chance! *gg* Normal wären wir nicht mehr ins Café reingekommen, also sind wir zu einem Security am Rand gegangen und sagten ihm, dass Alisas Mutter drinnen ist und meinten, dass wir unbedingt zu ihr müssen. *g* Dann kam zum Beweis noch Alisas Mutter zum Gitter und – wir durften rein. Man könnte meinen, dass uns damit ein Platz in den ersten Reihen gesichert war, wir dachten das auch *g*, aber dem war nicht so. Einlass sollte um 7 sein. Wir saßen also im Café und – was sonst – warteten. Währenddessen wurden mindestens tausendmal unsere Eintrittskarten kontrolliert. *g*
Es war kurz vor halb 7. Wir schauten ständig auf die Uhr, aber die Zeit verging einfach nicht. Plötzlich hörten wir immer lauter werdende Stimmen und Gekreische. Wir streckten unsere Köpfe Richtung Eingang – und was war da los? Eine halbe Stunde vor (!) Einlass ging das Gitter auf und die ersten Leute liefen Richtung Bühne. Jetzt hatten wir Panik. *g* Wir sprangen auf, packten unsere Taschen und stürmten los! Ich glaub, ich bin noch nie in meinem Leben so schnell gelaufen! *gg* Ich muss zugeben, wir haben verdammt schnell reagiert *g* und somit einen Platz in der ersten Reihe ergattern können. Man kam sich zwar teilweise vor wie eine Sardine in der Dose, aber dafür hatte man vor sich wenigstens keine Sardinen. 
Nach weiterem Warten, diesmal „nur“ eineinhalb Stunden ging es dann auch endlich los. Sagen wirs mal so: Das Warten hat sich echt gelohnt. 

Knock Me Out machten eine Spitzen-Stimmung und es ist echt ein geiles Gefühl, wenn neben dir noch 2000 andere Leute gleichzeitig springen, singen,... Edit Tina: UNd ich war mitten drinne!

...oder Fla Fla Fla Fla Flavio rufen.

Spitze fand ich auch, dass während dem Konzert immer wieder Mineralwasser verteilt wurde. ...Kapfi war allerdings doch etwas großzügiger als die Securities - er griff gleich zum Kübel! *g*
Nach KMO kam dann noch Nevio, der natürlich auch einen Spitzen-Auftritt hinlegte. 

Edit Tina: UNSER LEIWAL!!!!! *heul*
Beeindruckend fand ich, dass nach dem Konzert noch (fast) Nevio’s ganze Band, und er natürlich selbst, zum Autogramme schreiben raus kamen. ABER, und jetzt kommts *g*, WO WAR KMO?? Bis auf Flavio traute sich keiner raus. Angst vor Groupies? Naja, wenigstens sind sie jetzt schon etwas zutraulicher geworden. *gg* Oder war etwa das Essen im Backstagebereich so lecker? *g*

Nach dem Konzert gönnten wir uns dann noch mit ein paar Freunden in einer Bar einen Zotti und quatschen noch etwas über den schönen Abend.
Müde, aber glücklich wanderten wir dann wieder zurück in unsere Ferienwohnung. Die Betonung liegt hier auf wanderten. Diese Nacht schliefen auch Heike und Alisa in der Wohnung und nach genauem Revue passieren lassen, fielen wir dann todmüde in unsere Betten. …Obwohl – konnten wir schon gleich schlafen? *g*
Am nächsten Morgen hieß es dann wieder früh aufstehen, um rechtzeitig am Bahnhof zu sein und den Zug zu erwischen. Wir verabschiedeten uns alle voneinander und fuhren (!!) mit dem Taxi zum Bahnhof. Diesen Luxus mussten wir uns nach dem anstrengenden Wochenende einfach leisten.
Achja, noch ganz wichtig – wir haben es sogar in die Zeitung geschafft!! Nein, wir haben dafür nichts Besonderes geleistet, unsere bloße Anwesenheit hat gereicht. Den Zeitungsausschnitt scann ich noch ein und stell ihn hier rein. Flavio ist übrigens auch drauf. Edit Tina: und, ich war auf www.nevio.tv vertreten! 
So, das war eigentlich das Ansbach-Wochenende für uns. Für viele ging das Abenteuer am Abend weiter, denn am Samstag war das Fanclub-Treffen mit Nevio in Nürnberg, bei dem Jaqueline und ich nicht dabei waren, weil wir anfangs nicht genau wussten, ob wir überhaupt nach Ansbach kommen. …Warum eigentlich?? *g* ...Nachdem wir uns dann ein paar mal in den A*sch gebissen hatten, sind wir dann also mit dem Zug nach Hause gefahren. Dazu schreibe ich jetzt nichts mehr, denn die Nachhause-Fahrten mit dem Zug sind immer extrem schlimm. Sie dauern mindestens 5 mal so lang wie die Hinfahrt, man ist saumüde und das Wetter wird auf dem Nachhauseweg auch meistens immer wolkiger. *g*
Alles in allem war es ein wunderschönes und lustiges Wochenende und an dieser Stelle noch viele liebe Grüße an: Susi, Birgit, Antje, Daggi, Jacki, Heike und Alisa! 
Eure Melanie
Silvia und ich fuhren dieses mal alleine los. Nick bevorzugte es nach Bali zu fliegen. Tja, selbst schuld - du hast so einiges verpasst!
Edit Nicky: Danke, dass du mich immer daran erinnerst! Aber heuer fliege ich nirgends mehr hin, heuer verbringe ich meinen Urlaub in Nea!!!
Mir waren KMO und Nevio wichtiger und somit gings im Cabrio bei einem Durchschnittswert von ca. 200 schon am Freitag auf nach Deutschland!!! Fantreffen in Nürnberg am Samstag war angesagt. Im 2. Auto waren Karin, Tini und Kathi mit von der Partie. Wir trafen uns wieder in unserem Arthotel in Nürnberg, wo wir schliefen. Wir besuchten Nürnberg, gingen shoppen, waren auf dem Donaudampfer beim Fantreffen (Samstags) und schliefen für den nächsten Tag.
Dann war es soweit: KMO UND NEVIO!!!!
Gott, war ich aufgeregt. Silvia und ich rannten mit den Massen nach vorne und ergatterten einen Platz in der 2. Reihe VOR Flavio. Ich musste extremst viel fotografieren und Nick am Handy mithören lassen bei beiden Auftritten - die Folge war: 2 volle Speicherchips, 2 leere Akkus und eine Handyrechnung von über € 70,-!!!!!
Edit Nicky: Danke liebe Schwester, aber es war schön, ich saß mit dem Telefon in der Hand da und hab geheult, aber danke für die lieben Flavio-Bilder 
KMO heizten uns so richtig an und Nevio sang so gefühlvoll, dass ich wieder einmal weinen musste. Aber nicht nur weil er UNSER T-Shirt anhatte, nein, sondern auch weil er Angels sang.... *schnief*
Es war der perfekte Auftritt aller Jungs, Open-Air, es war warm und die Sonne begann gerade unterzugehen... ein Traum!!!
Wie wir anhand der Fotos später feststellten, standen Jacki und Mel so gut wie fast vor mir. *g* Da wir uns da aber nocht nicht kannten musste jede für sich alleine springen, singen, tanzen und weinen!!!
Es war ein total toller Auftritt aller Beteiligten, nicht zuletzt des Open-Air Feelings zu Dank.
Großartig wars!!!! HEL Bussis Tina
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Na, wie gehts uns heute? |
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